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Rollstuhlgerechte Tagestour durch

Berlin

Berlin kann mit einem der vielen Sightseeing-Busse oder einer Rikscha (die leider nicht barrierefrei sind) erkundet werden. Es geht aber auch ohne Probleme auf eigene Faust. Wir stellen euch hier eine Beispielroute durch Kreuzberg und Tempelhof vor. Bildnachweis: © visitBerlin, Wolfgang Scholvien (cc by-nc-nd 2.0)

Wie lange?

Wie lange?

Die Tour nimmt einen Tag in Anspruch.

Für wen?

Für wen?

Für neugierige, junge und junggebliebene Leute, die gerne ein abwechslungsreiches Programm möchten und Leute, die Berliner Touristenattraktionen schon kennen und etwas Neues sehen wollen.

Wie teuer?

Wie teuer?

Je nach persönlichem Speiseplan. Ansonsten: Preis für ein Tagesticket der Tarifzone AB der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und dem Eintritt für den Martin-Gropius-Bau.

Tourverlauf

Platzhalter

Ihr startet morgens an der Admiralbrücke in Kreuzberg.

(Karten-Link) Schwäne gucken, Aussicht genießen und dann ab auf den Uferweg (teilweise etwas holprig) zum Café Ahorn.


Am Ufer entlang, über Planufer und Carl-Herz-Ufer (ca.700m).


1. Café Ahorn, Carl-Herz-Ufer 9 / Ecke Baerwaldstraße, 10961 Berlin-Kreuzberg

Dort gibt es leckeres Frühstück zum Start in den Tag.


Mit der M41 von der Haltestelle “Urbanstraße/Baerwaldstraße” zur Haltestelle S + U Potsdamer Platz (11 Minuten).


2. Panoramapunkt, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin

Beim Panoramapunkt am Potsdamer Platz (Wheelmap.org) könnt ihr mit dem Aufzug in 100 Meter Höhe gleiten und den Blick über Berlin genießen.


Mit der M41 eine Haltestelle in Richtung Sonnenallee/Baumschulenstraße fahren, Ausstieg Haltestelle “Abgeordnetenhaus” (oder einfach zurück laufen).


3. Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Im Martin-Gropius-Bau (Wheelmap.org) finden ständig wechselnde Ausstellungen statt, das Gebäude ist barrierefrei (Aufzüge), es gibt rollstuhlgerechte Toiletten und auch das Café im Haus ist stufenlos zu erreichen (allerdings recht eng).


Mit der M41 zurück nach Kreuzberg, Ausstieg Haltestelle Gräfestraße (Fahrtdauer ca. 15 Minuten).


4. Die Weltküche, Gräfestraße 18, 10967 Berlin-Kreuzberg

Das Restaurant “Die Weltküche (Wheelmap.org)” hält, was es verspricht: Es gibt leckeres Essen aus aller Welt und das zu sehr moderaten Preisen. Die Weltküche wird von dem gemeinnützigen Verein “Graefewirtschaft” betrieben, der von Migrantinnen aus aller Welt gegründet und geführt wird. Am Eingang sind zwar Stufen, aber es ist eine Rampe vorhanden. Und wenn man erst mal drin ist, gibt es auch eine rollstuhlgerechte Toilette.


Die Gräfestraße runter Richtung Urbanstraße, rein in die Hasenheide und am Minigolfplatz und dem Streichelzoo vorbei immer auf dem Hauptweg bleibend nach oben durch in Richtung Columbiadamm (ca. 900 Meter, mit Steigung). Am Ende des Hauptwegs den Columbiadamm überqueren und links neben dem Eingang zum Sommerbad den Fuß- und Radweg zum Tempelhofer Feld nehmen.


5. Tempelhofer Feld, Berlin-Neukölln

Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist die größte innerstädtische Grünanlage Europas: der heutige Park ist größer als der New Yorker Central Park! Ob zum Sonnen auf den Wiesen, zum Herumschlendern auf den Rollfeldern und Bestaunen der Hobbygärtner, hier findet sich für fast jeden Geschmack eine Möglichkeit zur Entspannung.


Über Ausgang Herrfurthstraße und den Herrfurthplatz links die Hermannstraße hinunten. Zur U Boddinstraße, dort den Bus 104 in Richtung Eichenstr./Puschkinallee, Ausstieg Haltestelle U Rathaus Neukölln (Fahrtzeit 6 Min.). An der Kreuzung Karl-Marx-Str./Flughafenstraße rauf auf’s Dach der “Neukölln Arcaden”.


6. Der Klunkerkranich, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin

Hier auf dem Dach könnt ihr einfach mal durchatmen, die Aussicht über die Dächer Berlins und die Stimmung genießen, ein kühles oder warmes Getränk und evtl. einen Snack zu euch nehmen. Meistens gibt es entspannte Musik (in Richtung Elektro), manchmal auch spezielle Events oder Aktionen. Am Besten vorher immer auf Facebook oder der Homepage schauen, was auf dem Programm steht (und ob auch wirklich geöffnet ist -> Wetter!).


Wer jetzt noch fit ist und lecker zu Abend essen möchte, überquert die Karl-Marx-Straße und biegt in die Fuldastraße ein, um an der Haltestelle “Fuldastraße / Sonnenallee” wieder die, ihr ahnt es schon, M41 in Richtung Hauptbahnhof zu nehmen. Ausstieg ist dieses Mal die Haltestelle “Körtestraße”. Es geht in Fahrtrichtung rechts die grüne Grimmstraße hoch, über die altbekannte Admiralbrücke.


7. Restaurant Koyote, Admiralstraße 20, 10967 Berlin-Kreuzberg


Einfach die Admiralstraße hoch Richtung Kottbusser Tor.


8. Südblock, Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin-Kreuzberg

Der Südblock ist eine Instanz der linken Szene, bunt und immer voller Überraschungen. Es gibt wechselnde Konzerte, Partys, Lesungen etc. Einfach hin und genießen.


Weitere Ressourcen für Menschen mit Behinderungen über Berlin

  • Informationen zur Zugänglichkeit von Orten in Berlin gibt die Wheelmap
  • Zu öffentlichen Verkehrsmitteln, weiteren Ausflugszielen, rollstuhlgerechten Unterkünften, Notdiensten, Feriendialyse und vielem mehr finden sich Informationen auf berlin.travelable.info
Wheelmap.org | Rollstuhlgerechte Orte in Berlin

Die Berlin-Tour haben wir bereits vor einiger Zeit erstellt. Sie ist praxiserprobt und aktuell Stand August 2016. Gerne nehmen wir aber euer Feedback, Anregungen, Kritik oder neue Routenvorschläge entgegen. Benutzt einfach das untenstehende Formular, und wir melden uns bei euch!

Auch für andere Städte suchen wir engagierte Rollstuhlfahrer oder Gruppen, die Interesse haben, ihre ganz individuelle Tour durch ihre Stadt zu präsentieren. Gerne stellen wir euch oder euer Projekt direkt an dieser Stelle mit vor. Kontaktiert uns gerne!

Foto: Melanie Wehnert – Fotostudio Lux, Berlin

 

Timo Hermann

Redaktionsleitung Reisen & Mobilität, SOZIALHELDEN e.V.

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